Antistress Tipps


Was tun, wenn die Energiereserven auf fast allen Ebenen erschöpft sind? An dieser Stelle finden Sie einige Tipps, die helfen und auch präventiv dafür sorgen können, dass Sie ihre Energie erhalten:

TUN SIE MIT FREUDE!

Sonnenlicht wirkt wahre Wunder

Gehen Sie so oft wie möglich spazieren, fahren Sie auf den nächsten Berggipfel, buchen Sie, wenn möglich, einen Kurzurlaub in der Sonne. Kontakt mit der Natur, frische Luft und viel Tageslicht unterbrechen nachgewiesenermaßen den Kreislauf negativer Gedanken.

Bewegung in der Natur

Beginnen Sie mit leichten Bewegungsformen wie Spazieren, Radfahren oder Laufen.
Wichtig: kein Leistungs- und Überforderungsprogramm, das kostet mehr als es bringt!

Richtige Atemtechnik

Atmen ist die leichteste Form der Energiearbeit! Im Stress neigen fast alle Menschen dazu, flach zu atmen und den Brustraum durch Anspannung eng zu halten.

Das Gegenmittel: legen Sie sich flach auf den Boden. Atmen Sie dann voll in den Bauch, bis er sich hebt, dann in die Brust. Langsam wieder ausatmen - Pause. Machen Sie das jedes Mal für 2 Minuten, wenn Sie ein Energietief kommen spüren.

Energiequellen für die Seele

Ressourcen mobilisieren: Welche Bedürfnisse haben Sie in letzter Zeit vernachlässigt? Was hat Ihnen früher Freude gemacht? Was tut Ihnen gut? Was war die Lieblingsmusik, ein Buch, das Sie berührt hat? Welche kreativen Ausdrucksmöglichkeiten gab es? Was davon ließe sich am leichtesten wieder aktivieren? Reservieren Sie dafür Zeit.

Kreisläufe unterbrechen

Schreiben Sie sich die Gedanken auf, wenn Sie der Grübelzwang befällt (häufig sind dies Sätze wie: "Es liegt nur an mir"; "Ich schaffe das nicht"; "Das ist noch nicht gut genug"). Notieren Sie dann Sätze, die Sie stärken ("Ich erledige diese Aufgabe, so gut ich kann", "Ich werde es schaffen wie andere vor mir"; "Ich kann um Unterstützung bitten"; "Es ist genug").

Psychohygiene

Seien Sie achtungsvoll mit sich selbst. Schauen Sie sich genau an, welche Situationen oder Menschen Sie hinunterziehen. Meiden Sie Energiefresser jeglicher Art, auch wenn Sie dadurch (vermeintliche) Freunde brüskieren. Umgeben Sie sich mit Menschen und Dingen, die Sie mit Leichtigkeit, Freude und Spaß assoziieren.

Schritte aus der Burnout-Falle:


Wenn wir lernen, mit unserer Energie hauszuhalten und aktiv zu regenerieren bzw. nur diese Menge an Energie zu produzieren, die wir gerade für eine Aufgabe benötigen, können wir nicht ausbrennen.

Betrachten Sie es heute als Geschenk, das Sie aufgerüttelt und dazu gebracht hat, aus dem Alltagstrott auszusteigen und sich auf einen spannenden Suchprozess zu begeben. Diese Chance zu nutzen, genauer hinzusehen wo es klemmt und hakt und eine Kurskorrektur vorzunehmen. Klarheit zu finden und auf sich zu hören.

Im ersten Schritt sollten Sie sich also fragen, was Sie selbst dazu beitragen können und welche Veränderungen Sie selbst ausprobieren können:

  • an Ihrem Verhalten (zB ein besseres Abschalt- und Erholverhalten…)
  • an Ihren Einstellungen (zB weniger Perfektionismus…)
  • an Ihrer Arbeitssituation (zB Einschränkungen der ständigen Erreichbarkeit…)
  • im Umgang mit Kollegen (zB Erweiterung des sozialen Netzes…)
  • im Umgang mit Vorgesetzten (zB Grenzen setzen…)

Viel Erfolg dabei!